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Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Lehrstuhl Keramische Werkstoffe – Prof. Dr.-Ing. Stefan Schafföner

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Roadmap zur flexiblen Fertigung individueller Produkte (Roadmap flexPro)

Projektbeschreibung

Im Projekt „Roadmap zur flexiblen Fertigung individueller Produkte (Roadmap flexPro)“ werden insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützt, ihre Produkte flexibel und kundenindividuell zu gestalten und wirtschaftlich zu produzieren. Durch die Erfüllung kundenindividueller Bedürfnisse bei gleichzeitig kurzen Lieferzeiten durch schlanke Prozesse und kundennahe Fertigung kann die Marktposition der produzierenden KMU im Fördergebiet gefestigt und ausgebaut werden. Das Projekt ist ein hochschul- und lehrstuhlübergreifendes Gemeinschaftsprojekt der Universität Bayreuth und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. In Kooperation zwischen beiden Hochschulen gliedern sich die Inhalte der geplanten Maßnahme in zwei Schwerpunktbereiche: In einer ersten Projektphase wird in enger Kooperation mit den industriellen Projektpartnern eine Roadmap zur flexiblen Fertigung individueller Produkte erstellt. Aufbauend hierauf werden in einer zweiten Phase repräsentative Anwendungsbeispiele ausgearbeitet und in einer mobilen Lernfabrik in Form von Demonstratoren anschaulich dargestellt.

Laufzeit: 3/2018 - 08/2021

Förderung: EU

Projektpartner: Universität Bayreuth (Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik, Angewandte Informatik III, V und VI, Lehrstuhl Polymere Werkstoffe), Hochschule Coburg (Forschungsprofessur Mensch-Maschine-Interaktion im Internet der Dinge, Institut für Prototypen- und Modelltechnik, Lehrstuhl für Innovationstechniken und -methoden)

Homepage: https://technologietransfer.roadmap-flexpro.de/

Ansprechpartner: Jonas Winkelbauer, M. Eng.; Dipl.-Ing. Georg Puchas


Intuitiv programmierbarer Faserspritzprozess

Im Rahmen einer universitätsinternen Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Angewandte Informatik III und dem Lehrstuhl Keramische Werkstoffe wird es ermöglicht, den an der Universität Bayreuth entwickelten, derzeit manuell ablaufenden, oxidkeramischen Kurzfaser-spritzprozess (OFC) zu automatisieren. Durch Erhöhung des Automatisierungsgrad der Technologie werden die Fertigungskosten des Kurzfaserspritzprozesses nochmals reduziert und die rentable Produktion von kleinsten Stückzahlen ermöglicht.

Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine Faserspritzanlage, die als Grundlage zur roboter-gestützten Fertigung von OFC dient. Durch Anwenden der editierbaren Playback-Programmierung wird die Bedienung des Robotersystems durch Domänenexperten aus der Keramikindustrie ermöglicht. So kann eine Fertigung ohne zusätzlichen Programmierer erfolgen. Die resultierende Faserspritzkabine ermöglicht somit die flexible Fertigung von OFC in kleinsten Stückzahlen und wird zugleich den Anforderungen der Produktion in KMU gerecht.


Verantwortlich für die Redaktion: Dr.-Ing. Carolin Sitzmann

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